Weltfrauentag:
Ich muss gestehen, ich war eine derjenigen, die Anfang der 2000er Jahre fanden, dass es nicht notwendig wäre, alles zu gendern.
Ich bin mit den männlichen Bezeichnungen aufgewachsen und dachte, mein Wert als Frau würde nicht steigen, nur weil man an Berufe ein „-in“ anhängt.
Heute finde ich es wunderschön, dass unsere Sprache weiblicher geworden ist.
Ärztin. Polizistin. Bürgerin. Fahrradfahrerin. 🩷
Sprache und Geschichte
Sprache spiegelt immer auch die Gesellschaft wider, in der sie entsteht. Deshalb lohnt sich ein kurzer Blick in die Geschichte.
Wusstest du, dass es weibliche Berufs- und Personenbezeichnungen im Deutschen schon im Mittelalter gab?
In mittelalterlichen Quellen finden sich tatsächlich Formulierungen wie „Bürger und Bürgerinnen“ oder „Gast oder Gästin“.
Weibliche Formen sind also keine moderne Erfindung.
Im 18. und 19. Jahrhundert veränderte sich die Sprachverwendung allerdings deutlich. In dieser Zeit wurde das generische Maskulinum stärker standardisiert.
Das war auch die Zeit, in der Frauen gesellschaftlich und rechtlich stark eingeschränkt waren. Frauen hatten keinen Zugang zu vielen Bildungseinrichtungen, durften nur in wenigen Berufen arbeiten und galten rechtlich nicht als eigenständige öffentliche Akteurinnen.
Die gesellschaftliche Rolle der Frau und die Sprache entwickelten sich also parallel.
Geschlechtergerechte Formulierung
Das Binnen-I („StudentInnen“, „BürgerInnen“) entstand erst 1981 in der feministischen Sprachkritik und verbreitete sich zunächst an Universitäten sowie in feministischen und linken politischen Gruppen.
In der Republik Österreich gab es 1997 erste offizielle Empfehlungen, Sprache geschlechtergerecht zu formulieren. Damals wurden meist Doppelnennungen wie „Bürger und Bürgerinnen“ oder Schreibweisen mit Schrägstrich verwendet.
Zwischen 2000 und 2002 setzte die Regierung in Österreich mehrere Maßnahmen zum Gender-Mainstreaming um. Auch Behörden begannen, Leitfäden für geschlechtergerechte Sprache zu entwickeln.
Ich arbeitete damals in einer Behörde, deswegen nahm ich das auch so stark wahr.
Weltfrauentag
Braucht es einen extra Weltfrauentag?
Warum nicht? Ich bin dafür.
Früher dachte ich, dass Sprache nur ein Werkzeug ist.
Heute glaube ich, dass Sprache auch Wirklichkeit formt.
Das Gleiche gilt für bestimmte Tage.
Langsam geht es in die richtige Richtung.
Ich habe jedenfalls gelernt, solche Geschenke anzunehmen.
Früher waren Frauen unsichtbar
Ich habe mich intensiv mit der Geschichte der Heilkunst beschäftigt und bin draufgekommen, dass es eigentlich die Geschichte der Frau ist.
Frauen spielten oft eine wichtige Rolle als Heilerinnen, Hebammen oder Kräuterfrauen. In der Geschichte wird das aber kaum erwähnt. Sondern es sind Männer, die in die Geschichte eingingen.
Als Vater der Medizin bzw. erster „moderner“ Arzt wird Hippokrates von Kos (Griechenland, ca. 460–370 v. Chr.) erwähnt. Er gilt als Begründer der rationalen Medizin, die Krankheiten auf natürliche Ursachen statt auf Götterstrafen zurückführte.
Aber von wem hat er es denn gelernt?
Oder Paracelsus – er gilt als einer der Pioniere der modernen Heilkunde.
Wo bleibt die Erwähnung der Frauen?
Interessanterweise wird in manchen populären Darstellungen angenommen, dass Paracelsus intersexuell gewesen sei. Historische Belege für solche Behauptungen sind aber nicht eindeutig.
In manchen Schriften wird sogar behauptet, dass er eigentlich eine Frau war.
Gut möglich. Denn es war nicht ungewöhnlich, dass sich Frauen als Männer ausgaben, um studieren zu können.
Ich finde diesen Gedanken, dass er eine Frau gewesen sein könnte, übrigens schön. 😊
Es gibt einen guten Grund, wieso Frauen kleingehalten werden
Als ich verstanden habe, warum Frauen so lange unsichtbar gemacht wurden, hat sich in mir ein Licht entzündet, das nie wieder ausgehen kann.
Er hat mir für immer meinen Wert offenbart.
Mir wurde plötzlich alles klar!
Wieso es so viel Rivalität zwischen Frauen gibt, wieso uns im Laufe der Geschichte alle Rechte genommen wurden, wieso es Hexenverfolgung gab und vieles mehr.
Welchen? – Erfährst du in meinem 21-tägigen Selbstliebekurs.
Sieh dir auch gerne mein YouTube-Video dazu an!
Es wird Zeit, dass Frauen wieder in ihre ursprüngliche Kraft und Größe kommen.
Das ist nicht bedrohlich – sondern heilend – für die ganze Welt! 🩷

Und wenn du bis hierher gelesen hast, eine kleine Überraschung:
Ich habe ein kleines Geschenk für dich – gilt aber nur am Weltfrauentag, den 8.3.26, bis 23:59 Uhr:
Es ist ein Gutschein im Wert von 33 Euro. Du kannst ihn auf jedes Produkt anwenden.
⚠️ Der Gutschein ist nur einmal einlösbar!
33 ist zusammengerechnet die Zahl der Liebe 🩷
Einfach Code frau33 ins Bestellformular eingeben! 🌸




